Florian Werner | K-Projektion

 

Florians Filmprojekt

K-Projektion

Es stellte sich Anfangs die Frage: „Wie können wir dieses Projekt über einen so langen Zeitraum möglichst lückenlos dokumentieren?“ Die Lösung: „Zeitrafferaufnahmen die alle 5 Sekunden ein Bild aufzeichnen. Hierfür wurde in jedem der Arbeitsräume eine Plattform installiert, wo wir einfach eine Kamera montieren konnten und garantiert jedesmal den selben Blickwinkel erhielten.

Das Resultat waren faszinierende Videoclips die die Arbeit von Stunden in wenigen Minuten darstellt und das Entstehen der Formen gut sichtbar macht. Neben diesen fixen Einstellungen filmte ich, wann immer ich Zeit fand, auch dokumentarisch. Machte Interviews mit den beteiligten Künstlern und versuchte die Stimmungen rund um das Projekt einzufangen.

Als die Zeit kam, wo die Figuren im Fertigwerden waren, stellte ich mir die Frage, wie kann ich, ohne „nur“ eine klassische Dokumentation abzuliefern, auch einen Beitrag, der dem Konzept und dem Geist des K-Projektes entspricht, leisten? Das klassische Medium Dokumentation konnte, meiner Meinung nach, den Geist des K-Projektes nicht wiedergeben.

Gedanke: Wie schaff ich mittels Film einen adäquaten Beitrag zum K-Projekt, eine Skulptur, wie kann ich mit meinem gewählten Medium, rein visuell, formen?

Lösung: Ich nutze die immer gleichen Perspektiven der Zeitrafferaufnahmen um den Umraum auszublenden und den Fokus auf die arbeitenden Künstler und das entstehende Werk zu richten. Durch Überlagerung und Abstraktion entwickeln sich neue Formen und Handlungs- & Zeitebenen. Die Personen scheinen als Ideengeber durch Raum und Zeit zu schwirren, sie arbeiten gemeinsam, miteinander und/oder gegeneinander, an Figuren die nur in dieser Filmdimension sichtbar sind. Durch die Vermischung der einzelnen Arbeitsräume spielt dann doch der Umraum auch noch eine Rolle, er wird vom fassenden Raum zur eigenen abstrakten Kulisse.

Der Gedanke, des kollektiven Schaffens und Forschens wird in diesem Film noch einmal gedoppelt. Nur das Zusammenspiel aller Künstler, mit Hilfe meiner manipulativen Eingriffe, lässt Neues entstehen, verhindert Stillstand und somit Leere (materielle oder geistige).

 

Florian Werner

a.k.a. Phongjim ist Filmemacher und Medienkünstler. Die audiovisuelle Ausbildung mit den Schwerpunkten Fotografie und Video absolvierte er an der HTBL Ortwein in Graz.
Danach folgte das Studium der visuellen Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, in der Klasse von Peter Weibel.
Diplom (Mag.art) 2005.

Seither selbstständiger Medien-designer in Graz. Gründungsmitglied von „die Mediengruppe“. Selbstständig als Kameramann für Fernsehsender und Produktionsfirmen wie GoTV, RedBull, GROOX, Gurola, u.v.m, tätig.

Arbeitet künstlerisch und konzeptionell in den Bereichen: Web- & Interfacedesign, Imagefilm, Dokumentationen,  Animation und Postproduktion.

 

Mag. Florian Werner
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